Windkümmerer: Kommunen bei Windprojekten begleiten

20.06.2021

Der Ausbau der Windkraft im Freistaat ist im Zuge der umstrittenen 10H-Regelung fast vollständig zum Erliegen gekommen. Für eine erfolgreiche Energiewende bleibt der weitere Ausbau der Windkraft aber unverzichtbar.

Der Bau neuer Windräder ist durch die Abstandsregel zwar nicht unmöglich, aber deutlich schwieriger geworden. In diesem Spannungsfeld möchte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit dem Projekt "Windkümmerer" interessierte Kommunen bei der Realisierung solcher Windkraftprojekte unterstützen.

In drei von sieben bayerischen Regierungsbezirken hat die Energieagentur Nordbayern die Aufgabe des "Windkümmerers" übertragen bekommen. Wir betreuen Gemeinden in Mittel- und Oberfranken sowie in Niederbayern, dort zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der Energieagenturen Regensburg und Chiemgau-Inn-Salzach.

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Die Aufgabe der Energieagentur Nordbayern ist es dabei, die teilnehmenden Kommunen nicht nur bei der Vorbereitung und Planung von Windprojekten fachlich zu unterstützen, sondern auch die Einbindung von Bürgern und Anwohnern durch die neutrale Vermittlung der aktuellen Faktenlage zu gewährleisten.

Staatsminister Hubert Aiwanger:

"Bayerns Kommunen zeigen vielerorts den starken Willen, der Windenergie eine Chance zu geben und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Mit unseren Windkümmerern stellen wir ihnen nun ausgewiesene Experten an die Seite, um die Windprojekte mit vereinten Kräften voranzutreiben."

Die ersten Reaktionen auf den Aufruf des Ministeriums zeigen: Das Interesse vor Ort ist größer als bei der Staatsregierung erwartet. In fast allen Regierungsbezirken gibt es inzwischen eine Warteliste mit Kommunen, die darauf hoffen, mit ihren Windprojekten noch von der Umsetzungsbegleitung zu profitieren.

Weitere Informationen zum Windkümmerer und einen Link zu Bewerbungsunterlagen sind unter folgender Adresse zu finden: https://www.stmwi.bayern.de/aufwind/