Kommunale Netzwerke

Gemeinsam mehr erreichen

In "Kommunalen Netzwerken" schließen sich Städte und Gemeinden zusammen, um gemeinsam Einsparziele in ihren eigenen Liegenschaften zu erreichen, den Umstieg auf Erneuerbare Energien zu bewältigen oder den Ausbau der Elektromobilität voranzubringen - und dabei von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

In regelmäßigen, vierteljährlich stattfinden Netzwerktreffen werden konkrete Themenfelder der kommunalen Energiewende behandelt und Erfahrungen ausgetauscht, aber auch externe Fachleute kommen zu Wort.

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Klimaschutz im Netzwerk mit anderen Kommunen

Immerhin zwei Drittel des Energiebedarfs im öffentlichen Sektor entstehen in unseren rund 12.000 Gemeinden und Landkreisen. Dementsprechend groß sind die Einsparpotenziale.

Damit wir die Klimaschutz- und Energieeffizienzziele insbesondere auch in kleineren Kommunen leichter erreichen können, sind Netzwerke und Arbeitskreise zum Austausch praktischer Erfahrungen und zur gegenseitigen Motivation ein wichtiges Instrument.


Die Zusammenarbeit im Netzwerk bringt die kommunalen Akteure einer Region an einen Tisch. Auf Augenhöhe können sie ihr Knowhow miteinander teilen und von den Erfahrungen anderer profitieren. Durch den fachlichen Input externer Experten zu den unterschiedlichsten Energiewendethemen werden zudem neue Anreize gesetzt, beim Klimaschutz entschlossen vorwärts zu gehen.

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Fördermöglichkeiten

Aufbau und Betrieb kommunaler Netzwerke werden über die "Kommunalrichtlinie" des Bundes gefördert. Diese Netzwerke können sich folgenden Themenbereichen widmen:

  • Klimaschutz
  • Energieeffizienz
  • Ressourceneffizienz
  • klimafreundliche Mobilität

Das Netzwerk muss aus mindestens sechs Teilnehmern bestehen, es wird für die Dauer von drei Jahren gefördert.

Die Förderquote für Anträge bis 31. Dezember 2021 beträgt maximal 70 Prozent. Im ersten Förderjahr max. 20.000 Euro pro Netzwerkteilnehmenden, danach maximal 10.000 Euro pro Teilnehmenden und Förderjahr.

Link: https://www.ptj.de/projektfoerderung/nationale-klimaschutzinitiative/kommunalrichtlinie/netzwerke

Beispiel: keeno I & II

In unseren Kommunalen Energieeffizienznetzwerken "keeno I" und "keeno II" haben sich die Teilnehmer zusammengeschlossen, um gemeinsam Einsparziele in ihren eigenen Liegenschaften zu erreichen, den Umstieg auf Erneuerbare Energien zu bewältigen und dabei von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Mit Unterstützung der Energieagentur Nordbayern führen die beteiligten Kommunen in der dreijährigen Netzwerkphase ein klassisches Kommunales Energiemanagement (KEM) ein: Sie lernen, den Verbrauch ihrer Liegenschaften korrekt zu ermitteln, Einsparpotenziale zu erkennen und mit professioneller Unterstützung wirksame Maßnahmen umzusetzen.

Hier erfahren Sie mehr darüber.

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Energieagentur Nordbayern GmbH

Kulmbach

Kressenstein 19
D-95326 Kulmbach
Tel: 09221 / 8239 - 0
Fax: 09221 / 8239 - 29
Mail: kulmbach@ea-nb.de

Nürnberg

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D-90429 Nürnberg
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