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Wir stehen für konsequenten Klimaschutz und eine Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren. Wie können wir Sie dabei unterstützen?

Nachrichten und Termine

ESM-Regio: Forschung für neues Energiesystem

Stadt und Landkreis Bayreuth werden zur Modellregion für das Energiesystem der Zukunft

Eine übergreifende Betrachtung und Optimierung der unterschiedlichen Sektoren des Energiesystems - also Elektrizität, Gas, Wärme und Verkehr - kann die Energiewende in Deutschland wesentlich vorantreiben. Potenziale dafür bestehen vor allem auf der regionalen Ebene.  
 
Ziel des Projekts ESM-Regio - kurz für „Mehrsektorale gekoppelte Energiesystemmodellierung auf regionaler Ebene“ - ist es, ein zeitlich hochaufgelöstes Energiesystemmodell in der Größenordnung von Landkreisen zu erstellen, das die vier Sektoren Elektrizität, Gas, Wärme und Verkehr sowie die benötigten Schnittstellentechnologien berücksichtigt. Ein wesentliches Merkmal des Vorhabens besteht in einer sektorübergreifenden Modelllogik. Geeignete Simulationsverfahren ermöglichen eine ganzheitliche Analyse und Optimierung des Systembetriebs unter Betrachtung der vier maßgeblichen Sektoren des Energiesystems.
 
Beispielregion ist die Stadt und Teile des umgebenden Landkreis Bayreuth. Für sie stehen Daten, Ausbauszenarien und realistische Fragestellungen zur Verfügung beziehungsweise können durch die Projektpartner erarbeitet werden. Gleichzeitig besitzt diese Region eine zentrale Struktur aus Stadt und umgebendem Land sowie nennenswerte Anteile von Gewerbe, Handel und Dienstleistung (GHD) sowie Industrie. Des Weiteren ist die Region ohne Einflüsse wie angrenzende Großstädte. Die komponentenbasierte Modellstruktur des Projekts ermöglicht die Übertragbarkeit auf andere Regionen.

Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Volumen von rund 1,85 Mio. Euro. Es wird koordiniert vom Lehrstuhl für Informatik 7 der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen (FAU). Als wissenschaftliche Partner beteiligt sind von Seiten der FAU der Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik (EVT), der Lehrstuhl für Wirtschaftsmathematik (EDOM) und die Juniorprofessur für Energieinformatik (EINF) sowie das Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagediagnose der Hochschule Coburg (IHEA).

Industrielle Partner sind die Energieagentur Nordbayern, Nürnberg und Kulmbach (EAN), die Stadtwerke Bayreuth als Regionales  Energieversorgungsunternehmen (SB) sowie der Cluster Energietechnik der Bayern Innovativ GmbH.

Mehr Informationen: www.esm-regio.de

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Infoabend auf Kloster Banz: Der Weg zum klimaneutralen Unternehmen
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Infoabend auf Kloster Banz: Der Weg zum klimaneutralen Unternehmen

In vielen Betrieben steht Klimaschutz schon heute weit oben auf der Agenda. Doch wir alle spüren, dass in Zukunft mehr geschehen muss, wenn wir die Erderwärmung tatsächlich stoppen und unsere Lebensgrundlagen wirksam schützen wollen. Die Zeit drängt.

Die Bundesregierung hat gerade erst neue, ambitioniertere Klimaziele formuliert, und den meisten Unternehmen ist längst klar, dass sie dazu einen wesentlichen Beitrag leisten werden müssen.

Zusätzlichen Handlungsdruck erzeugen im Augenblick die eskalierenden Energiepreise: Die Einkaufspreise für Gas und Strom haben sich seit Jahresbeginn verdrei- bis verfünffacht, auch Heizöl und Kraftstoffe werden durch den Anstieg der CO2-Abgabe deutlich teurer werden.

Mit einem gemeinsamen Infoabend auf Kloster Banz haben das Wirtschaftsforums Obermain-Jura, die Universität Bayreuth und die Energieagentur Nordbayern aufgezeigt, wie der Weg zu einem „klimaneutralen“ Unternehmen aussehen kann, welche Vorteile er konkret bringt und warum Einsparungen und Effizienz wichtiger sind als Kompensation.

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Husumer Appell: Es braucht ein klares Bekenntnis zur Windenergie
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Husumer Appell: Es braucht ein klares Bekenntnis zur Windenergie

Für eine Beschleunigung der Energiewende und wirksamen Klimaschutz ist ein entschlosseneres Handeln von Seiten der Politik nötig. Ein schneller Ausbau der Erneuerbaren Energien und ein möglichst vollständiger Umstieg auf regenerative Quellen sind im Augenblick die vordringlichsten Ziele, so Erich Maurer, Geschäftsführer der Energieagentur Nordbayern.

Es ist zwar erfreulich, dass im Vorfeld der Bundestagswahl nahezu alle Parteien diese Ziele unterstützen. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Anspruch und Wirklichkeit. „Egal, wie die neue Bundesregierung aussieht: Wir brauchen eine breit angelegte Offensive zum schnelleren Ausbau von Ökostrom. Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis zur Windkraft.“

Aus diesem Grund unterstützt die Energieagentur Nordbayern einen Appell, in dem mehr als 80 Organisationen und Verbände aus der Energiebranche die Politik dazu auffordern, den Herausforderungen der Klimakrise endlich wirksam zu begegnen. Der Appell, der im Rahmen der 32. Fachmesse „HUSUM Wind“ veröffentlich wurde, nennt konkrete Maßnahmen, mit denen vor allem der derzeit stockende Ausbau der Windenergie wieder Fahrt aufnehmen soll. Unter anderem fordern wir, dass für Windkraft ausreichend Flächen zur Verfügung gestellt, Genehmigungsprozesse beschleunigt und Naturschutzauflagen vereinheitlicht werden müssen.

Pauschale Abstandsregelung - wie zum Beispiel die in Bayern geltende 10H-Regelung - führen faktisch zu einem Ausbaustopp und sind deshalb kontraproduktiv für das Erreichen der Klimaschutzziele. Auch das „Repowering“, also das Erneuern von älteren Anlagen, muss dringend vereinfacht werden, sonst besteht schon 2022 die Gefahr, dass mehr Anlagen stillgelegt werden als neue gebaut.

Außerdem plädieren wir dafür, dass bei allen neuen Windkraft- und Photovoltaik-Projekten die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort obligatorisch sein sollte. Nur durch angemessene finanzielle Teilhabe kann erreicht werden, dass die Wertschöpfung aus der erneuerbaren Energieerzeugung so weit wie möglich in der Region bleibt.

Im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums begleitet die Energieagentur Nordbayern derzeit als „Windkümmerer“ in mehreren Regierungsbezirken die Realisierung von Windprojekten. Durch die 10H-Regel ist der Bau von Windrädern mit geringeren Abständen zur Wohnbebauung mit hohen planungsrechtlichen Hürden verbunden. Trotzdem will man in vielen Regionen den Stillstand beim Ausbau beenden. Allein in Ober- und Mittelfranken haben bislang zehn Kommunen einen Zuschlag für die Förderung bekommen, deutlich mehr haben bereits ihr Interesse bekundet.

 

Der „Husumer Appell“ wurde nicht nur von Unternehmen aus der Windbranche und Energieversorgern unterzeichnet, sondern zum Beispiel auch vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der Industriegewerkschaft Metall.

Der ganze Appell ist hier veröffentlicht:

https://www.wind-energie.de/fileadmin/redaktion/dokumente/Aktuelles/BTW_2021/20210914_Husumer_Appell_zur_Bundestagswahl_2021.pdf

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Die Energieagentur stellt sich vor

Die Energieagentur Nordbayern GmbH wurde 2011 von der ENERGIEregion (Nürnberg) und der Energieagentur Oberfranken (Kulmbach) aus der Taufe gehoben. Der Zusammenschluss bündelt die Kompetenzen der beiden größten unabhängigen Akteure in den Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz innerhalb der Metropolregion Nürnberg.

Wir unterstützen Privathaushalte, Kommunen und Unternehmen bei der praktischen Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen und liefern mit Analysen und Konzepten im Vorfeld die nötigen Grundlagen.

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Unsere Geschäftsfelder

Wir können Sie auf vielfältige Weise bei der Umsetzung der Energiewende unterstützen. Von der konzeptionellen Begleitung über Energiemanagement für Kommunen und Unternehmen bis zu Energienutzungsplänen für Kommunen oder Klimaschutzkonzepten für ganze Regionen bieten wir nahezu alle Facetten an, die zur Planung und Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung notwendig sind.

Mit insgesamt rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir die größte Beratungseinrichtung ihrer Art in der Region. Dabei verfolgen wir keinen eigenen Interessen, denn die kommunale Dominanz in unserer Gesellschafterstruktur verpflichtet uns zur Neutralität.

In einem Punkt sind wir aber ganz sicher nicht neutral: Wir wollen den Umstieg auf Erneuerbare Energie so schnell und so umfassend wie möglich.

Warum nicht heute damit anfangen?

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Aktuelle Referenzen

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Hof

Für die Stadt Hof steht fest: Bereits 2040 soll die Klimaneutralität erreicht sein.

Mit einem integrierten Klimaschutzkonzept konnte die Energieagentur Nordbayern gemeinsam mit Klimaschutzmanagerin Ute Fischer 2020/21 die wesentlichen Grundlagen dafür liefern. Weil das knapp bemessene Stadtgebiet keine unendlichen Möglichkeiten zur Nutzung Erneuerbarer Energie bietet, gehören zu einer erfolgreichen Energiewende in Hof auch erhebliche Anstrengungen beim Energiesparen, hier besonders im Gebäudenereich. Energieeffizienz muss sowohl bei der Sanierung des eigenen Gebäudebestands, als auch bei den Liegenschaften der Baugenossenschaft und letztlich auch bei Einfamilienhäusern künftig eine wesentliche Rolle spielen.

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European Energy Award: Herzogenaurach auf Goldkurs

Die mittelfränkische Stadt, die weltbekannte Sportartikelhersteller und andere Global Player beherbergt, widmet sich seit jeher auch engagiert dem Klimaschutz. Schon 2009 war man in der Testphase des European Energy Award® dabei. 2017 verdiente sich Herzogenaurach durch viel Engagement als bislang einziger Teilnehmer aus Nordbayern die Goldauszeichnung.

Der Award unterstützt die Kommune bei der systematischen Einordnung und Verbesserung ihrer Klimaaktivitäten. Seit einigen Jahren begleitet die Energieagentur Nordbayern die Stadt bei diesem Prozess. Wie bei einem klassischen Managementprozesses werden auf Grundlage einer Bestandsanalyse Ziele definiert, Maßnahmen umgesetzt und der Erfolg kontinuierlich überwacht.

Ähnlich wie bei betrieblichen Zertifizierungen führt das jährliche interne Audit dazu, dass alle relevanten Stellschrauben abgefragt und anhand eines Bewertungssystems evaluiert werden. Dieses jährliche Audit wird von der Beraterin der EANB durchgeführt. Alle drei Jahre erfolgt das externe Audit durch einen nationalen oder internationalen Gutachter.

In Herzogenaurach trifft sich das hochkarätig besetzte Energieteam mehrmals im Jahr, um bestehende Maßnahmen zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen, zukünftige Maßnahmen zu entwickeln und den Fortschritt der Klimaschutzbemühungen zu überprüfen und zu festigen. Durch die Beratung der Energieagentur Nordbayern und die Möglichkeit zu einem Austausch mit anderen eea Kommunen sowie durch konsequentes Handeln der Stadtspitze kann der kontinuierliche Verbesserungsprozess zu starken Ergebnissen führen.

Herzogenaurach kann mit einigem Stolz auf das Erreichte und seine Mitarbeiter*Innen und Bürger*Innen sein, denn im Jahr 2021 geht es in ein externes Re-Audit, die erneute Goldzertifizierung ist das Ziel.

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Intergriertes Klimaschutzkonzept für den Landkreis Kronach

Über die Bedeutung von Holz als ökologischem Baustoff und CO2-neutralem Energieträger muss man im Frankenwald keine großen Reden halten. Die Menschen im Landkreis Kronach betrieben Klimaschutz im Grunde schon lange, bevor es diesen Begriff überhaupt gab.
Doch Klimaschutz hat heute wesentlich mehr Facetten: Der Ausbau Erneuerbarer Energie, die Steigerung der Energieeffizienz und die Gewährleistung der Versorgungssicherheit durch Erneuerbare sind in dem von mittelständischen Industrie- und Handwerksbetrieben geprägten Landkreis zentrale Themen.
Mit einem Integrierten Klimaschutzkonzept schafft der Landkreis Kronach nun die Grundlagen, um bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen vor Ort einen entscheidenden Schritt weiter zu kommen.

Die Energieagentur Nordbayern unterstützt die Klimaschutzmanagerin vor Ort zum Beispiel durch Bestandsanalysen, Potenzialstudien und THG-Bilanzen, aber auch durch die Koordination und Durchführung öffentlicher Veranstaltungen zur Akteursbeteiligung.

Projekthomepage: https://klimaschutz-landkreis-kronach.de

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Energieagentur Nordbayern GmbH

Kulmbach

Kressenstein 19
D-95326 Kulmbach
Tel: 09221 / 8239 - 0
Fax: 09221 / 8239 - 29
Mail: kulmbach@ea-nb.de

Nürnberg

Fürther Straße 244a
D-90429 Nürnberg
Tel: 0911 / 994396 - 0
Fax: 0911 / 994396 - 6
Mail: nuernberg@ea-nb.de
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